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Daily Archives: 19. April 2018

Gründung1. WWR-Mitgliederversammlung in Resse

Verein wählt seine fünf Vorstandsmitglieder und stellt neues Logo vor

Resse (st). Zur ersten außerordentlichen Mitgliederversammlung hatte die Wählergemeinschaft Wedemark Resse (WWR) am Donnerstagabend eingeladen. Carsten Grotzke leitete die Vereinsversammlung im Resser Heidegasthof Löns. Zu Beginn wurde die Aufnahme von zwei neuen Mitgliedern bekannt gegeben. Die folgende Wahl des Geschäftsführenden Vorstands übernahm Wilhelm Schwentker. Zum ersten Vorsitzenden der WWR wählten die sieben stimmberechtigten Mitglieder Jörg Woldenga. Die Wahl erfolgte in Abwesenheit des Kandidaten, der zuvor seine Bereitschaft signalisiert hatte, für das Amt auch weiterhin zur Verfügung zu stehen. Woldenga war bereits im September in den vorläufigen WWR-Vorstand als Vorsitzender gewählt worden. Die weiteren Wahlergebnisse des Abends: Zweiter Vorsitzender Carsten Grotzke, Schriftführer Kai Tschentscher, Kassenwart Cord Holger Hecht und Pressewart Andreas Ringat. Als Beisitzer benannten die Vorstandsmitglieder Robert Mühlbauer, Dirk Rapke, Henning Schwentker sowie Wilhelm Schwentker. Einen weiteren Tagungsordnungspunkt bildete die Festlegung der Mitgliedsbeiträge. Nach kurzer Diskussion wurden folgende Jahresbeitragssätze beschlossen: 50 Euro für Erwachsene, Familienbeitrag 75 Euro, Schüler, Studenten und Menschen in Arbeitslosigkeit 25 Euro. „Neue Mitglieder sind uns jederzeit willkommen“, erklärte Wilhelm Schwentker. Der WWR-Vorstand stellte am Abend das neue Vereinslogo vor – eine stilisierte gelbe Sonne auf blauem Grund mit weißer Beschriftung „WWR Wählergemeinschaft Wedemark Resse“. Kai Tschentscher kündigte zum Abschluss der ersten außerordentlichen Mitgliederversammlung für Donnerstag, 21. Januar 2016, eine öffentliche Vorstandssitzung um 20 Uhr im Resseo an.

Quelle: Wedemark Echo / Bernd Stache 25.11.2015

 

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Neue Wählergemeinschaft in Resse gegründet

Die politische Landschaft der Wedemark ist etwas vielfältiger geworden. Acht Resser Bürger haben am vergangenen Donnerstag im Schulungsraum der Feuerwehr Resse die „Wählergemeinschaft Wedemark Resse“, kurz WWR, gegründet und wollen als pateipolitisch unabhängiger Verein die kommunalpolitischen Geschicke in der Gemeinde mitgestalten. Die Gründungsversammlung, zu der sich auch ein Dutzend Interessierte im Feuerwehrhaus eingefunden hatten, wählte den amtierenden Ortsbügermeister von Resse Jörg Woldenga einstimmig zum Ersten Vorsitzenden des Vereins. Woldenga war als SPD-Kandidat bei den letzten Kommunalwahlen in den Ortsrat gewählt worden, ist aber Anfang des Jahres aus der SPD ausgetreten und nimmt sein Mandat nun ohne Parteizugehörigkeit wahr. Carsten Grotzke, Vorsitzender des Schützenvereins Resse, ist zum Stellvertretenden Vorsitzenden ernannt worden, Cord Holger Hecht – wie Grotzke auch gebürtiger Resser – zum Kassenwart. Schriftführer ist Kai Tschentscher, Pressewart der WWR ist Andreas Ringat, der in der letzten Legislaturperiode noch als CDU-Mann im Ortsrat Resse saß. Auch Ringat hat die CDU mittlerweile verlassen. Der Vorsitzende des Sportvereins Resse ist wie alle Gründungsmitglieder der WWR – von denen sich gleich mehrere frustriert von einer großen Partei abgewendet haben – von dem Wunsch getragen, sich

unabhängig von Parteiprogrammen und Parteiräson politisch zu engagieren. „Wir wollen ein Forum für alle sein, die etwas bewegen wollen, und Resse und die Wedemark nach vorne bringen!“, erklärte Ringat. Der Verein werde deshalb auch unabhängigen und parteilosen Wedemärkern die Möglichkeit geben, zur nächsten Kommunalwahl im September 2016 zu kandidieren. Dazu müssten keine parteipolitischen Vorgaben und Festlegungen beachtet werden. Themenfelder, die von der WWR zu beackern seien, gebe es reichlich, wie Woldenga erklärte. Zu den kommunalpolitischen Baustellen zählen nach Ansicht der Gruppe die weitere Dorfentwicklung in Resse, das Radwegenetz, die geplante Stromautobahn Südlink, Vereinsunterstützung, Regionalverkehr, Umweltpolitik, Schulpolitik und die Integration von Flüchtlingen. „Wie wir die einzelnen Themen dann ausgestalten und mit welchen Botschaften wir in den Wahlkampf ziehen, müssen wir uns noch erarbeiten, auch mit den neuen Mitgliedern“, sagte Woldenga. Ein Ziel hat die WWR aber bereits jetzt fest im Blick: Sie möchte den nächsten Ortsbürgermeister stellen, und zwar in Person des Noch-Ortsbürgermeisters Jörg Woldenga. Unterstützung für die frisch aus der Taufe gehobene Wählergemeinschaft gab es übrigens von der „älteren Schwester“ WGW: Der Brelinger Patrick Cordes, Vorsitzender der Wählergemeinschaft Wedemark, war ebenfalls zur Gründungsversammlung nach Resse gekommen, um Mut für ein politisches Engagement ohne Fraktionszwang zu machen. „Ich finde es wichtig, dass wir uns mit Wählergemeinschaften dafür einsetzen, dass die Ziele und Wünsche der Menschen vor Ort von unten nach oben transportiert werden!“. Leider sei es häufig anders herum: Die ­Politiker von oben würden ihre ­Agenda nach unten tragen. Das sah auch WWR-Gründungsmitglied und ehemaliger FDP-Mann ­Gerald Judel so. „Die Ortsräte sind die Basis der Demokratie und müssen gestärkt werden!“ Die erste ordentliche Mitgliederversammlung der Wählergemeinschaft Wedemark Resse findet am 19. November um 20 Uhr im Heidegasthof Löns statt. Alle Interessierten nicht nur aus ­Resse sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen.

 

Quelle: Wedemagazin /von Imke Zwitters 30.09.2015

 

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Jörg Woldenga ist Spitzenkandidat der WWR

Der kaufmännische Angestellte soll im Fall eines Wahlsiegs erneut Ortsbürgermeister in Resse werden. Er bekleidet dieses Amt bereits seit 2006. Zehn weitere Resser Bürger, darunter zwei Frauen, haben nach den Worten von WWR-Pressesprecher Andreas Ringat ihre Kandidatur für den Ortsrat fest zugesagt, fünf für den Gemeinderat. Die Namen will die WWR noch nicht veröffentlichen, solange die Reihenfolge auf der Liste noch nicht besprochen ist.

Als Ziele der WWR nannte Ringat die Dorfentwicklung, die Weiterentwicklung des Radwegenetzes in der Wedemark und die Verbesserung der Infrastruktur in Resse. Im Fokus stehen die Ansiedlung einer Apotheke, eines Cafés und die Umgestaltung der Dorfmitte.

Ändern will die WWR auch zwei Regelungen auf Resser Straßen. So sei nicht nachvollziehbar, warum ein etwa 200 Meter langer Teil der Straße An den Hägewiesen nicht als innerörtlich gelte und dort bis zu Tempo 100 erlaubt sei, sagte Ringat. Auch dort stünden Häuser und wohnten Kinder. Es müsse Tempo 50 gelten. Ähnlich sei die Situation an der Osterbergstraße. Am Friedhof sei das Ende der Ortslage ausgeschildert – auch wenn das Schild immer wieder gestohlen werde -, und damit ende auch Tempo 50. Auch dort führe die Straße aber zu den Sportanlagen und zahlreichen weiteren Wohnhäusern, werde viel von Fahrrad fahrenden Kindern benutzt. Deshalb müsse auch dort bis zum Ende der Siedlung Tempo 50 gelten, fordert die WWR.

Quelle: R. Rose HAZ/Aus der Region 12.02.16

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Politik gern – Partei, nein danke

Neun Resser wollen in die Kommunalpolitik – aber ausdrücklich fern von allen Parteien als Wählergemeinschaft. Dazu wollen sie einen Verein
gründen und hoffen auf weitere Mitstreiter. Die Gründungsversammlung ist für Donnerstag, 24. September, 19.30 Uhr, im Feuerwehrschulungsraum geplant.

Henning Schwentker, Carsten Grotzke, Robert Mühlbauer, Andreas Ringat, Jörg Woldenga, Gerald Judel, Cord Holger Hecht, Wilhelm Schwentker und Kai Tschentscher sind die bisherigen Akteure der Wählergemeinschaft Wedemark Resse. Sie schreibt sich ohne Bindestrich, um zu zeigen, dass sie mehr für Resse, aber auch die ganze Wedemark erreichen will. Die Wählergemeinschaft gibt es schon seit Anfang des Jahres, nun soll sie in einen Verein münden, um offiziell handlungsfähig zu werden. Das Ziel ist ehrgeizig: „Wir wollen den Ortsbürgermeister in Resse stellen“, sagt Andreas Ringat.

Klar ist auch schon, wer das werden soll: Jörg Woldenga heißt er, ist der amtierende Ortsbürgermeister und parteilos. Letzteres war er nicht immer: Anfang 2015 trat er aus der SPD aus. Zu den Gründen will er nach wie vor öffentlich nichts sagen. Damit ist er gewissermaßen die personifizierte Grundhaltung der Wählergemeinschaft: Politik gern – Partei, nein danke. Die bisherigen Mitstreiter können sich alle eine Kandidatur bei der Kommunalwahl vorstellen. Eine Festlegung gebe es aber noch nicht, um Platz für neue Interessenten zu lassen.

Triebfeder für die Aktiven ist die Lust auf Veränderungen ohne negative Rückschlag-Effekte. „Wir wollen nicht lokal dafür abgestraft werden, wenn die in Berlin Mist machen“, sagt Gerald Judel. Und: „Viele von uns waren schon in Räten und Ortsräten, aber oft haben sie die Parteibremse gespürt. Das wollen wir besser machen und hoffen, dass es viele gibt, die das auch wollen.“ Als Themen stehen Radwege, die Dorfentwicklung, Südlink, Umweltpolitik, Regionalverkehr und die Unterstützung örtlicher Vereine im Fokus.

Erste Resonanz gebe es auch schon, berichtet Woldenga: „Es kommen manche wieder, die sich schon von Politik abgewandt hatten.“ Nicht zuletzt sind weitere Mitglieder neben Woldenga in Resse bereits in Amt und Würden und damit starke Multiplikatoren. So ist Henning Schwentker Ortsbrandmeister, Carsten Grotzke Schützenchef und Andreas Ringat Vorsitzender des SV Resse.

Quelle: R. Rose HAZ/Aus der Region 16.09.15

 

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Infostand

WWR-Mitglieder freuten sich über Resonanz

Resse. Der erste Infostand der Wählergemeinschaft-Wedemark-Resse vor dem Frischmarkt Pagel wurde gut angenommen. Viele Kunden blieben stehen und kamen mit den Mitgliedern ins Gespräch. Die angebotenen Ostereier wurden gern genommen. Auch in anderen Ortsteilen ist die WWR schon wahrgenommen worden. So wurden die Mitglieder in die Ortsteile Abbensen und Negenborn eingeladen, um ihr Programm auch dort vorzustellen. Das gibt natürlich allen Mitgliedern ein gutes Gefühl für weitere Infostände und Diskussionen. „Wir sind mit der Resonanz vollauf zufrieden“, sagte Ortsbürgermeister und der WWR-Kandidat für diesen Posten, Jörg Woldenga. Die nächste öffentliche Vorstandssitzung findet am 31. März um 19.30 Uhr im Resseo, Osterbergstr. 39, in Resse statt. Auch Nichtmitglieder sind wie immer herzlich willkommen.

Quelle: Wedemark Echo 24.03.2016 Anke Wiese

 

WWR Mitglieder und Ortsbürgermeister Jörg Woldenga (Dritter von rechts) mit Gästen am Infostand.

 

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WWR will auch in den Rat einziehen

Die Sache wird bunter im Gemeinderat“ – dieses Bild hat Jörg Woldenga für die Zeit nach der Kommunalwahl am 11. September klar vor Augen. Der amtierende, parteilose Ortsbürgermeister von Resse ist der Spitzenkandidat der neu antretenden Wählergemeinschaft Wedemark-Resse. Sie will richtig punkten.
Spitzenkandidat ist Woldenga allerdings nur für den Ortsrat. Er führt die WWR als Vereinsvorsitzender. In der noch jungen Parteien-Alternative sind bisher fünf von elf Listenplätzen für den Ortsrat festgelegt, die Liste der Gemeinderatskandidaten will die WWR Ende Mai, Anfang Juni beschließen. Dass die WWR im ersten Anlauf auch im künftigen Gemeinderat eine Stimme haben wird, davon geht der Vorstand aus; Abstimmungsgespräche mit der Wählergemeinschaft Wedemark werden bereits geführt. Die ebenfalls kleine WGW hat einen Sitz im Rat.
Woldenga und vier weitere Kandidaten, die jetzt in einem Pressegespräch genannt wurden, wollen sich auf den Ortsrat konzentrieren und – aus beruflichen wie privaten Gründen – nicht auch für den Gemeinderat aufgestellt werden. Demnach streben neben Woldenga (in dieser Reihenfolge der Plätze), Kirsten Sierakowski, Kai Tschentscher, Dirk Rapke und Andreas Ringat die Mitarbeit im Ortsgremium an. Alle fünf sind parteilos, was im Programm der WWR als herausragendes Merkmal gilt, denn die Gruppierung will erklärtermaßen ohne Parteienzwang politisch handeln.
Die Ortsratsliste, die noch vervollständigt wird, muss bis zum 15. Juli bei der Gemeinde abgegeben sein. „Wir haben noch Interessenten aus Mellendorf und einen aus Resse“, erläuterte WWR-Sprecher Andreas Ringat. Vorrangiges Wahlziel auf Ortsebene sei, wieder den Ortsbürgermeister zu stellen. „Wir werden aber den gewählten Ortsbürgermeister unterstützen, der die meisten persönlichen Stimmen erhält. Das ist unser Demokratieverständnis“, betonte Ringat. Bis auf Mellendorf will die WWR, die auch für Ziele in der ganzen Gemeinde stehen möchte, zunächst andere Orte nicht aktiv anlaufen. „Priorität hat für uns Resse.
Im Gemeinderat würde die Resser Wählergemeinschaft mit der WGW zusammenarbeiten, kündigten Woldenga und Ringat an. Die Ortsräte zu stärken, ist erstens ein Hauptthema der Resser für die ganze Wedemark und zudem ein Punkt der Übereinstimmung mit der WGW, deren Ratsvertreter Patrick Cordes dieses Brett mit Ortsbezug Brelingen bohrt. Die örtlichen Belange sollen so dargestellt werden, „dass wir im Rat auch gemeinsam abstimmen“, verdeutlicht der Resser Vorstand – wohlgemerkt ohne Zwang, jeder votiere nach seinem Gewissen.
Eine Zukunft ohne Ortsräte wollen sich die Resser Ortspolitiker nicht vorstellen, vielmehr müsse deren Einfluss gestärkt werden, sonst würden die Bürger nicht mehr gehört. „Wenn wir nicht hart dranbleiben, stehen sie auf der Kippe“, meint Woldenga. Der Gemeinderat habe ihr Votum zu beachten, macht die WWR zum Punkt und verweist auf das jüngste Beispiel geplanter Mega-Gewerbeansiedlung in Gailhof. Die Verwaltung wiederum sei in der Pflicht, Informationen zu koordinieren und in den Ort zu bringen. „Informationen aus Rat und Verwaltung kommen bei den Ortsräten nur bruchstückhaft an“, kritisiert Woldenga.
Zum Thema Gewerbeansiedlung in der Wedemark steht die WWR für die Entwicklung der umstrittenen Fläche an der Schlager Chaussee – „das Beste, was es gibt“. Dort habe Gewerbe schon auf der anderen Seite der Regionsstraße einen Standort, „wir müssen es verträglich ausbauen.“ Auch mit Windkraft und dem Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) will sich die WWR auseinandersetzen.

Quelle: U. Kallenbach HAZ 20.05.2016

 

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Martin Schumacher will in den Rat

Martin Schumacher will für die WWR in den Rat

Mit einem Politik-Neuling geht die Wählergemeinschaft Wedemark-Resse (WWR) ins Rennen um Ratsmandate: Martin Schumacher heißt er, ist 36 Jahre alt, Medizin-Controller bei Diakovere in Hannover. „Ich bin offen, kann zuhören und auf Menschen zugehen“, sagt er über seine Stärken.

Schumacher wohnt seit fünf Jahren in Resse, war bisher parteilos. „Ich muss noch viel lernen und nachlesen, aber hier entsteht mit der WWR gerade etwas Neues. Wir wollen stärker auf die Bürger eingehen. Das wird noch zu wenig gemacht; sie sind es ja, die uns die Stimme geben“, sagt er.
Ziele der WWR sind die Ortsräte zu erhalten, Vereine zu unterstützen, die Infrastruktur auszubauen, den Verkehr zu beruhigen, die Dorfentwicklung und die Errichtung eines Radweges nach Wiechendorf und Negenborn.
Obwohl die WWR sich überwiegend als Gegengewicht auf lokaler Ebene sieht, will sie nicht nur in den Ortsrat. „Wir wollen nicht nur empfehlen dürfen, sondern mitentscheiden, deshalb wollen wir einen Vertreter in den Rat entsenden. Ein Sitz ist wohl realistisch“, sagt Andreas Ringat. Dass die Arbeit letztlich auf den Schultern des Neulings Schumacher allein landen könnte, sieht die WWR nicht. „Alle anderen arbeiten ihm zu“, betont Ringat.Im Vorfeld will die WWR nicht nur Wähler über sich informieren, sondern auch über das Verfahren der Wahl. Dazu hat sie eine Veranstaltung für Freitag, 26. August, ab 19.30 Uhr im Moorinformationszentrum (Mooriz), Altes Dorf 1b, organisiert. „Wir haben mal probehalber einige Leute gefragt, ob sie mit Stimmenverteilung und Stimmzetteln vertraut sind – es gibt viele, die wussten es nicht“, sagt Ringat und betont: „Wir informieren überparteilich.“
Außerdem hat sich die WWR entschlossen, keine Wahlplakate zu kleben. Schon jetzt hingen an vielen Laternen Plakate auf „halbmast“, seien von den Trägern gerutscht oder beschmiert. Zur Unsitte sei es auch geworden, gleich mehrere an eine Laterne zu hängen. Statt dessen spreche die WWR die Menschen lieber persönlich an, habe gezielt Flyer verteilt und eine Homepage mit allen Details zur Kommunalwahl erstellt.

 

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Jörg Woldenga

WWR will den Ortsbürgermeister stellen

Die Wählergemeinschaft Wedemark-Resse (WWR) ist nach der Kommunalwahl auf einem Höhenflug. „Ein Jahr nach Gründung 42,4 Prozent aus dem Stand im Heimatort Resse und dazu ein Sitz im Gemeinderat, das ist unglaublich! Erst einmal ein riesiges Dankeschön an unsere Wähler“, schwärmt Sprecher Andreas Ringat.

Die WWR will, dass Amtsinhaber Jörg Woldenga Ortsbürgermeister in Resse bleibt.
Quelle HAZ: R. Rose 22.09.2016

 

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WWR möchte an Gestaltung der Wedemark mitwirken

Resse. Ein Jahr nach Gründung erreicht die Wählergemeinschaft-Wedemark-Resse 42,4 Prozent aus dem Stand im Heimatort Resse und einen Sitz im Gemeinderat. Darauf gilt es sich natürlich nicht auszuruhen, sondern mit der Umsetzung des Wählerwillens zu beginnen. Die Ziele der WWR im Ortsrat sind ja im Wahlkampf mehr als deutlich geworden. Stellung des Ortsbürgermeisters, Erneuerung der Dorfmitte sowie Radweg in andere Wedemärker Ortsteile. Im Gemeinderat gilt es, eine stabile und verlässliche Mehrheit zu unterstützen. Die Wählergemeinschaft ist dazu bereit, mit allen Fraktionen, grundsätzlich ausgeschlossen davon ist die AfD, konstruktiv und dauerhaft zusammenzuarbeiten, damit die Ziele der WWR im Gemeinderat, keine Megahallen, verträgliche Ansiedlung von Gewerbe, Ausweisung von Bauland umgesetzt werden können. Im Moment werden Gespräche in alle Richtungen geführt, ein Ergebnis steht noch aus. Die WWR möchte natürlich in den kommenden fünf Jahren (und darüber hinaus) an der Gestaltung der Wedemark mitwirken. Auch dies war ja ein Ziel vor der Wahl. Diese Möglichkeit soll nun genutzt werden.
Quelle: Wedemark Echo

 

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Ortsrat

WWR wollte Antje Kaufmann wählen

Resse (awi). Der Zuschauerraum im Mooriz war bis auf den letzten Platz besetzt, denn schon im Vorfeld war klar: das würde eine spannende konstituierende Ortsratssitzung werden. Und die Erwartungen wurden erfüllt: Als der Punkt Ortsbürgermeisterwahl anstand, schlug Jörg Woldenga von der Wählergemeinschaft Resse die CDU-Ortsbürgermeisterkandidatin Antje Kaufmann zur Wahl vor. Er habe immer gesagt, für den- oder diejenige(n) mit den meisten persönlichen Stimmen zu votieren und er halte sein Wort, so Woldenga, und die WWR stehe dazu, Kaufmann sagte nicht, dass sie nicht zu einer Kandidatur bereit sei und da Peter Stelzig von der CDU den SPD-Ortsbürgermeis-terkandidaten Jochen Pardey zur Wahl vorschlug, gab es zwei Kandidaten und es wurde schriftlich gewählt, wie das in einem solchen Fall üblich ist. Die WWR ist mit drei Sitzen die stärkste Fraktion im siebenköpfigen Resser Ortsrat. CDU und SPD haben jeweils zwei Sitze. Nach der Auszählung lautete das Ergebnis: drei Stimmen für Antje Kaufmann und vier Stimmen für Jochen Pardey. Keine Überraschung nach der öffentlichen Ankündigung von SPD und CDU von letzter Woche: Sie wollten zum Wohle des Dorfes zusammenarbeiten und hätten sich auf Jochen Pardey als Ortsbürgermeister und auf Antje Kaufmann als seine Stellvertreterin geeinigt. Auf Nachfrage sagte Kaufmann, sie traue angesichts des „Hickhack in Resse“ dem erfahreneren Pardey den Posten eher zu. Weder CDU noch SPD hatten im Vorfeld mit der WWR als stärks-ter Fraktion im Ortsrat gesprochen. So kam es jetzt zu dem trotz schriftlicher Wahl ebenso offensichtlichen wie ungewöhnlichen Ergebnis, dass die Kandidatin mit den meisten persönlichen Stimmen die Chance Ortsbürgermeisterin zu werden, verpasst, indem sie selbst einen anderen Kandidaten wählt, durchaus ein Kuriosum in der Wedemärker Kommunalpolitik. Und so kurios ging es am Montagabend auch weiter, denn wer jetzt glaubte, als stellvertretende Ortsbürgermeisterin würde Antje Kaufmann einstimmig gewählt, lag falsch. Zwar gab es nur diesen einzigen Vorschlag: Jana Adamson von der SPD schlug Antje Kaufmann vor. Kai Tschentscher von der WWR beantragte jedoch geheime Wahl, noch einen Schritt mehr als schriftliche Wahl wie bei Wahlgang. Alle Ortsratsmitglieder mussten ihr Kreuz hinter einem Schirm machen und den Zettel in eine Wahlurne werfen. Das Ergebnis lautete: vier Stimmen für Kaufmann und drei ungültige Stimmen. Da konnte sich dann jeder der Zuschauer seinen eigenen Reim drauf machen. Um die angekündigte Doppelspitze auch visuell in Szene zu setzen, änderte der neue Ortsbürgermeister Jochen Pardey die Sitzordnung und holte seine Stellvertreterin nach vorne neben sich. CDU und SPD strebten eine gemeinsame Arbeit zum Wohle des Ortes aller Ortsratsmitglieder an betonte Pardey und verabschiedete gemeinsam mit Kaufmann den scheidenden Ortsbürgermeister Jörg Woldenga mit einem Weinpräsent.Woldenga selbst hatte in seiner Funktion als bisheriger Ortsbürgermeis-ter sowohl die ausscheidenden Ortsratsmitglieder Marion Lentz, Thors-ten Thiele, Ralf Würtz und Gerd Kaufmann mit anerkennenden Worten und einem Blumenstrauß verabschiedet als auch die neuen Ortsratsmitglieder formell verpflichtet und dann zur Wahl des Ortsbürgermeis-ters an das älteste Ortsratsmitglied Antje Kaufmann weitergegeben. Nicht nur Pardey betonte den Willen zu einer fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit, sondern auch Woldenga als Sprecher der WWR, der stärksten Fraktion. Auch die Wählergemeinschaft werde ihre ganze Kraft in eine positive Weiterentwicklung des Ortes stecken und er appelliere an alle, die nächsten fünf Jahre gemeinschaftlich in Angriff zu nehmen, so Woldenga. Persönliche Differenzen hätten im Ortsrat nichts zu suchen. Die WWR verfolge zudem eine klare Linie, indem sie Pos-ten nicht doppelt besetze und daher auch nicht Mitglieder ein Gemeinde- und ein Ortsratsmandat hätten, begründete Woldenga indirekt, warum er auf sein Gemeinderatsmandat verzichtet hatte. Jochen Pardey räumte nach seiner Wahl zum Ortsbürgermeister ein, er wisse, dass das nicht jedem Recht sei, aber im Resser Ortsrat seien die Mehrheiten nun mal so verteilt, dass keine Kraft allein könne, sondern sich Fraktionen zusammentun müssten, um einen Konsens zu finden, und das hätten CDU und SPD getan. Der Ortsrat nahm einstimmig das Konzept der teilgebundenen Ganztagsschule für die Grundschule zur Kenntnis und er stimmte außerdem einstimmig zwei Anträgen der WWR zu: Beide Querungshilfen in der Ortsdurchfahrt sollen im Zuge des Straßenausbau auch einen Fußgängerüberweg, möglichst mit Ampel bekommen, und für Resse soll ein Defibrillator angeschafft und öffentlich zugänglich angebracht werden.

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